– 03.05.2004 –
Teterower Gymnasiasten auf Internationalem Forum in Szczecin
Unter dem Motto „Ich lerne um zu sein“ führte das Westpommersche Bildungszentrum vom 22. bis 24. April 2004 in Szczecin (Stettin) die internationale Konferenz interdydakta zum Thema Bildung und Erziehung durch.
„Wie erzieht die Schule?“ und „Wie kann man Erziehung mit Didaktik verbinden?“ – diese Fragen stellten die Schwerpunkte der Veranstaltung dar. Das BilSE Institut für Bildung und Forschung in Güstrow, langjähriger Kooperationspartner des Westpommerschen Bildungszentrums in verschiedenen EU-Projekten, nahm mit Schülervertretern aus der Europaschule Gymnasium Teterow teil. Anna Herfert (14) und Johannes Gierschner (15) präsentierten ihr Schülerunternehmen „Milk Stop“, welches im Rahmen des Projektes „Jungunternehmerschule“ seit mehreren Jahren erfolgreich die Pausenversorgung für Schüler und Lehrer an der Europaschule übernimmt.
„Unsere Firma einem interessierten Personenkreis vorzustellen, ist für uns nichts Neues. Aber bei der Präsentation in englischer Sprache vor einem internationalen Publikum hatten wir auch Lampenfieber“, berichtet Johannes. „Durch den Kontakt mit Schülern aus Schweden, Dänemark, Polen und Litauen konnten wir viel über die Arbeit an deren Schulen lernen. Wir haben uns schnell mit allen angefreundet und Adressen ausgetauscht. Vielleicht trifft man sich auf der 4. Schülerlandesmesse im Oktober 2004 in Güstrow wieder“, ergänzt Anna.
Als Projektverantwortliche fuhren Birgit Stecker vom BilSE Institut und Regina Reinholdt, Förderverein Region Güstrow e.V. mit nach Polen. Der zweite Tag des Forums wurde von den Partnerunternehmen genutzt, um die erfolgreiche Umsetzung von Projekten im Bildungsbereich darzustellen. „Die praktische Arbeit in Projekten motiviert die Schüler, Eigenaktivitäten auch über den Unterricht hinaus zu entwickeln“, erläutert Regina Reinholdt. Das BilSE-Institut hat beispielsweise in den Projekten „KREATIV-Förderung von Begabten“ oder „Erfinderclub“ gute Erfahrungen in dieser Hinsicht gesammelt. Internationale Veranstaltungen seien für die Schüler ebenfalls wichtig, da sie Impulse für ihre weitere Arbeit erhalten. Für die Schüler war die Teilnahme an der Interdydakta auch gleichzeitig eine Belohnung für ihre bisherige erfolgreiche Arbeit.
Quelle: Netzwerkmanagement